CORONA-PANDEMIE

Corona-Pandemie

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie sind in Hamburg überall spürbar. Die inzwischen vom Senat gefassten Beschlüsse und Allgemeinverfügungen sowie die neu erlassenen Leitlinien der Bundesregierung bis heute  verändern die Arbeits- und Lebensbedingungen der Kreativen, Kulturschaffenden und ihrer Organisationen dramatisch und führen zu existenzgefährdenden Verhältnissen. Wir müssen uns weiter gedulden mit der Hoffnung auf die Rückkehr in ein mehr oder weniger normales Leben. Welche Auswirkungen diese Pandemie zukünftig auf die Kreativen, Kulturschaffenden, Organisationen sowie die Kulturwirtschaft haben wird, kann nicht genau gesagt werden- sie werden aber immens die Kulturlandschaft ändern.

Die ersten Hilfs- Maßnahmen durch die Hamburger Corona Soforthilfe, der Bundesregierung etc. haben gegriffen - erste Hilfsgelder sind geflossen. Damit dürfte für viele Musikschaffende, in Chören, Orchestern, Ensembles, Bands, Verbänden, Organisationen, Vereinen und Veranstaltern die Lage etwas erträglicher geworden sein, auch wenn nach wie vor Existenznöte, Isolation und das „Nicht-Auftreten-Können“ an den Nerven zehren.

Musiker*innen und Organisationen haben Initiativen ergriffen und entwickeln mit Streaming- und anderen Diensten, Kontakte zum Publikum, zu Lernenden und Mitmusikern.

Im Folgenden finden Sie wichtige Informationen zur aktuellen Situation:


Stand: 22.05.2020, Änderungen vorbehalten!

Aktuelle Nachrichten und  Informationen

  1. News
  2. Allgemeine aktuelle Informationen
  3. Finanzielle Hilfen und Notfallhilfen
  4. Corona und Musizieren (NEU)
  5. Weitere Hilfen
  6. Soli-Aktionen
  7. Petitionen zur Unterstützung von Kulturschaffenden und Kultureinrichtungen
  8. Aktuelle Informationen für verschiedene Bereiche und Musikschaffende
  9. Steuerliche und vereinsrechtliche Erleichterungen in der Corona Krise
  10. Online Streaming
  11. Archiv

1. NEWS

Neue Allgemeinverfügungen

Hamburg ergreift weitere Lockerungsmaßnahmen, Stand 12.05.2020

https://www.hamburg.de/coronavirus/13910622/2020-05-12-coronavius-aktueller-stand/

Ebenfalls werden weiterhin eine Vielzahl an Einrichtungen, u. a. auch die öffentlichen Theater und Konzerthallen, Live-Clubs bis zum 30.6.2020 geschlossen sein, Großveranstaltungen sind bis zum 31.8.2020 untersagt.

Hier im Überblick:

  • Öffentliche und nicht-öffentliche Veranstaltungen, sowie Versammlungen unabhängig von der Zahl der Teilnehmenden bleiben untersagt.
  • Großveranstaltungen mit einer Teilnehmerzahl von 1.000 Personen und mehr sind bis einschließlich 31. August 2020 verboten.
  • Musikschulen, Stadtteilkulturzentren, Bürgerhäuser, Anbieter von künstlerischen Bildungsangeboten wie Ballettschulen, Kinderschauspielschulen sowie selbständige künstlerische Lehrer
    können ihre Leistungen an wechselnden Orten anbieten, wenn sie die Einhaltung eines von ihnen erstellten
    und dokumentierten Konzepts zum Infektionsschutz (Schutzkonzept) gewährleisten. 
  • Seit dem 27. April ist das Tragen einer einfachen Mund-Nase Maske im ÖPNV sowie in Läden und auf Wochenmärkten in Hamburg verpflichtend. 
  • Es gelten weiterhin beschlossene Kontaktverbote
  • Mindestabstand an öffentlichen Orten von 1,5 Meter ist einzuhalten.
  • Schulen können ab dem 4.5.2020 wieder stufenweise geöffnet werden
  • Weitere Geschäfte dürfen mit Hygiene-Auflagen öffnen.
  • Für alle Bereiche gelten vorzubereitende Hygiene Schutzmaßnahmen (Abstandsregeln, Händedesinfektion etc.)
  • Arbeiten wird zum Schutz der Mitarbeiter weiterhin im home office empfohlen

Hamburger Corona Soforthilfe (HCS) der Freien und Hansestadt Hamburg sowie die Hilfen von der Bundesregierung können seit dem 30.3.2020 beantragt werden! 

Am 27.03.2020 hat der Hamburger Senat die Details zum Hamburger Corona Soforthilfe (HCS) mit finanzieller Hilfe des Bundes bekanntgegeben. Seit gestern sind die konkreten Richtlinien und Informationen veröffentlicht.
Informationen finden Sie HIER.

Die Hamburgische Investitions- und Förderbank (IFB) wird im Auftrag der Freien und Hansestadt Hamburg in Ergänzung der Fördermaßnahmen des Bundes und der KfW eigene Unterstützungsmaßnahmen unter anderem in Form von Soforthilfen und Darlehen anbieten. Der Senat hat hierzu heute in einer Sondersitzung eine Ausweitung der Kreditermächtigung für die IFB um 400 Mio. Euro auf 860 Mio. Euro beschlossen, welche noch der Zustimmung der Bürgerschaft bedarf. Vgl. Pressemitteilung

 

2. Allgemeine aktuelle Informationen

Aktuelle Informationen zur Lage und zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie finden Sie unter den aufgeführten Links:

        NEU:

  • Die Kultur-Ministerkonferenz und die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien haben ein Eckpunktepapier für Öffnungsstrategien weiterer kultureller Einrichtungen vorgelegt.

3. Finanzielle Hilfen und notfallhilfen

  • Ab 06.05.2020: NEUSTART. Sofortprogramm für Corona-bedingte Investitionen in Kultureinrichtungen
    Kulturstaatsministerin Monika Grütters stellt jetzt zwanzig Mio. Euro für das Sofortprogramm NEUSTART zur Verfügung, um kleineren und mittleren Kultureinrichtungen in ganz Deutschland die Voraussetzungen für den Start nach der behördlichen pandemiebedingten Schließung zu schaffen. Ziel des Programms ist es, in Zeiten der Corona-Krise die Zugänglichkeit von Kultureinrichtungen und deren Vermittlungsangeboten zu sichern. Gefördert werden im Rahmen des Sonderprogramms Investitionen beispielsweise für den Einbau von Schutzvorrichtungen, die Optimierung der Besuchersteuerung sowie zur Einführung bzw. Anpassung digitaler Vermittlungsformate zwischen 10.000 und 50.000 Euro. Über die Vergabe wird nach Reihenfolge der Anträge entschieden! Weitere Infos

  • Hamburger Schutzschirm
    Hier der Hamburger Schutzschirm.

  • Um bezüglich der Umsetzung der Maßnahmen aus dem Hamburger Schutzschirm auf dem Laufenden zu bleiben, können Sie sich hier https://www.hamburg.de/newsletter-ifbhh für die IFB Corona Infomail registrieren.

  • Zur Unterstützung bei Fragen zur Hamburg Corona Soforthilfe (HCS) hat die IFB eine Hotline eingerichtet. Die Durchwahl lautet: 040 42828-1500. Für Anfragen zum Bearbeitungsstand Ihres HCS-Antrags senden Sie bitte eine E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

 

  • Hamburger Corona Soforthilfe

    Die Hamburger Corona Soforthilfe (HCS)

    Die Freie und Hansestadt Hamburg bietet im Rahmen des „Hamburger Schutzschirms für Corona-geschädigte Unternehmen und Institutionen“ mit finanzieller Unterstützung des Bundes einen Zuschuss für betroffene Solo-Selbständige, Freiberufler sowie kleine und mittlere Betriebe aus Hamburg. Die Förderbeträge liegen je nach Unternehmensgröße und Höhe des Liquiditätsengpass zwischen 2.500 Euro und 30.000 Euro. Die Beantragung der Förderung erfolgt vollständig digital über die Internetseite der IFB Hamburg. Die Antragsstellung ist auf der HCS-Programmseite möglich. Hier finden Sie auch Informationen zu Fragestellungen, die sich ergeben, wenn sie bereits einen HCS-Antrag gestellt haben

    HCS – Modul für Innovative Startups (HCS InnoStartup)
    Die Freie und Hansestadt Hamburg bietet im Rahmen des „Hamburger Schutzschirms für Corona-geschädigte Unternehmen und Institutionen“ einen zusätzlichen, bedingt-rückzahlbaren Zuschuss für innovative, wachstumsorientierte Startups aus Hamburg an, die infolge der Corona-Krise seit dem 11.03.2020 in eine existenzgefährdende Wirtschaftslage geraten sind. Weitere Informationen finden sich auf der Programmseite von HCS InnoStartup.

    Zur Unterstützung bei Fragen zur Hamburg Corona Soforthilfe (HCS) hat die IFB eine Hotline eingerichtet. Die Durchwahl lautet: 040 42828-1500. Für Anfragen zum Bearbeitungsstand Ihres HCS-Antrags senden Sie bitte eine E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

  • Der IFB-Förderkredit Kultur Fördermodul Corona
    Direkt von der IFB Hamburg vergebene Rettungsdarlehen bis 150 TEUR für Kultureinrichtungen, die aufgrund der Corona-COVID-19 Krise in Liquiditätsschwierigkeiten geraten sind. Die Antragsstellung ist unter der Programmseite des IFB-Förderkredits Kultur Fördermodul Corona möglich.

  • In Vorbereitung: Der Hamburg-Kredit Liquidität (HKL)
    Rettungsdarlehen für Betriebsmittel für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) aus Hamburg, die durch die Corona-COVID-19 Krise in Liquiditätsschwierigkeiten geraten sind.
    Das Ziel  der IFB ist es, auch in diesem Programm in Kürze Anträge entgegennehmen zu können. Sie bitten um Verständnis, dass vor Veröffentlichung der entsprechenden Förderrichtlinie und Formulare keine Anträge entgegen genommen werden können.

  • Kurzarbeitergeld
    Betriebe können Kurzarbeitergeld nutzen, wenn nur 10 Prozent der Beschäftigten vom Arbeitsausfall betroffen sind. Die Bundesagentur für Arbeit übernimmt 60 Prozent des ausgefallenen Nettolohns. Weitere Informationen
    Unternehmerhotline der Bundesagentur: 0800 45555 20

  • Steuerliche Entlastungen
    Die für Sie zuständigen Finanzämter können auf Antrag mit steuerlichen Maßnahmen, die zur Entlastung beitragen. Dies können laut Finanzbehörde sein:

    • Herabsetzung oder Aussetzung laufender Vorauszahlungen zur Einkommensteuer bzw. Körperschaftsteuer auf Antrag
    • Stundung fälliger Steuerzahlungen
    • Erlass von Säumniszuschlägen
    • Verzicht auf Vollstreckungsmaßnahmen.

    Nehmen Sie frühzeitig Kontakt mit Ihrem zuständigen Finanzamt auf. Weitere Informationen

  • KfW Sonderprogramme
    Über Ihre Hausbank oder einen anderen Finanzierungspartner Ihrer Wahl können Sie ggf. die sehr zinsgünstigen Sonderprogramme der KfW beantragen.
    Bereits seit einiger Zeit können betroffene Unternehmen Betriebsmittelkredite in den Programmen KfW-Unternehmerkredit und KfW-Gründerkredit Universell beantragen, bei denen die KfW den Hausbanken bis zu 90 % des Risikos abnimmt. Weitere Informationen
    Seit dem 15.4. können im Rahmen des Programms KfW Schnellkredite 2020 über die Hausbanken Betriebsmittelkredite bis 500.000 EUR, bzw. 800.000 EUR beantragt werden, bei denn die KfW 100% des Risikos übernimmt und die Risikoprüfung durch Hausbank und KfW vollständig entfällt. Weitere Informationen

  • Bürgschaften (BG Hamburg)
    Kreditfinanzierungen bis 2,5 Mio. € über Ihre Hausbank können auch durch die erweiterten Bürgschaftsmöglichkeiten der Bürgschaftsgemeinschaft Hamburg (BG) ermöglicht werden. Weitere Informationen

  • Landesbürgschaften
    Die Freie und Hansestadt Hamburg übernimmt zur Förderung der Wirtschaft Landesbürgschaften für Kredite an Unternehmen aller Branchen, sofern Bürgschaften der BG Hamburg grundsätzlich nicht in Frage kommen. Weitere Informationen

  • Grundsicherung (ALG II) für Selbstständige
    Der Bund hat zur Sicherung des Lebensunterhalts von Selbstständigen Erweiterungen vorgenommen. Weitere Informationen

  • Die Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation bietet branchespezifische Hotlines und Mailadressen an. Weitere Informationen

  • Auch die Handelskammer Hamburg und die Handwerkskammer Hamburg informieren auf ihren Webseiten und haben Corona-Hotlines eingerichtet.

  • Die Firmenhilfe ist die von der Freien und Hansestadt Hamburg geförderte Hotline zur Unterstützung von Selbstständigen (Freiberufler, Solo-Selbständige, und Kleinunternehmen mit bis zu fünf Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern) in Hamburg. Sie berät insbesondere in Notsituationen unkompliziert und kostenlos über einen Telefonservice sowie durch webbasierte Angebote. Weitere Informationen

  • Die Hamburg Kreativ Gesellschaft bietet eine Servicehotline für Kreativschaffende an. Weitere Informationen

  • Für Hinweise zum Umgang und zur gesundheitlichen Vorsorge nutzen Sie auch das Informationsangebot der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz.

  • Weitere Informationen des Bundeswirtschaftsministeriums
    Hier erfahren Sie gebündelt, welche Maßnahmen das Bundeswirtschaftsministerium ergreift und finden weitere Informationsangebote rund um das Thema:
    Hotline zu Fördermaßnahmen:
    Tel.: 030 18615 8000
    Montag - Donnerstag 9:00 Uhr bis 16:00 Uhr
    Weitere Informatione

 

4. Corona und Musizieren (NEU)

 

5. Weitere Hilfen

  • Nothilfe-Programm der GEMA
    für Mitglieder und Kunden vV. Weitere Infos HIER

  • Soforthilfe der GVL:
    GVL-Berechtigte haben die Möglichkeiten für Honorarausfälle, die durch Covid-19-bedingte Veranstaltungs- oder Produktionsabsagen entstanden sind, eine einmalige Hilfe in Höhe von 250 Euro im Rahmen der sozialen Zuwendungen der GVL zu erhalten. Mehr Infos hier
  • Nothilfefonds der DOV:
    Die Deutsche Orchestervereinigung hat einen Nothilfefonds eingerichtet und einen Spendenaufruf gestartet. Alle Informationen hier.

  • Nothilfefonds der Deutschen Orchesterstiftung: 
    Die Deutsche Orchesterstiftung hat einen Notfallfonds eingerichtet und einen Spendenaufruf gestartet. Infos zur Beantragung von finanzieller Unterstützung finden sich hier. Die Mitgliedschaft im DOV ist keine Voraussetzung) 

  • Nothilfefonds von Crescendo: 
    Das Musikmagazin Crescendo hat ebenfalls ein Hilfskonto eingerichtet. Musiker*innen können bis 500 Euro formlos per Mail beantragen. Alle Informationen hier.

  • Kurzarbeitergeld für Angestellte: 
    Sofern Sie mindestens eine*n Mitarbeiter*in beschäftigen, können Sie Kurzarbeitergeld beantragen. Beim Kurzarbeitergeld übernimmt die Bundesagentur für Arbeit 60-67 Prozent des ausgefallenen Nettolohns und erstattet der*m Arbeitgeber*in die Sozialbeiträge für die ausgefallenen Arbeitsstunden. Für die Beantragung von Kurzarbeitergeld müssen mindestens 10 Prozent der Belegschaft von einem erheblichen Arbeitsausfall betroffen sein. Achtung: Kurzarbeitergeld gibt es nicht für geringfügig Beschäftigte! Alle wichtigen Infos hier.

    Erhöhtes Kurzarbeitergeld: Alle wichtigen Infos hier.

  • Schutzschirm Musik Clubs
    Die Behörde für Kultur und Medien setzt zusammen mit der Hamburger Clubstiftung eine schnelle und unbürokratische Hilfe für die Hamburger Musik-Clubs um. Weitere Infos: LINK

  • Rockcity: Tournee Fonds Soforthilfsmaßnahme  
    Rockcity ermöglicht sofortige Hilfe bei Konzertabsagen und Tourneeausfall LINK

  • Initiative Musik gGmbH
    Das Hilfsprogramm wurde von der Initiative Musik für in Deutschland lebende professionelle Musiker*innen in finanziellen Notlagen aufgestellt LINK

  • Veranstaltungsausfälle und Ticket-Erstattungen
    I
    nfos zur Gutscheinlösung bei aus gefallen Veranstaltungen LINK

  • Firmenhilfe / Beratungshotline

  • Sparda-Bank bietet „Hilfe für Helfer“: 250.000 Euro;
    Alle wichtigen Infos hier.

 

6. Soli-Aktionen

Soli-Aktionen und Nothilfen

Viele Soli-Aktivitäten in Hamburg sollen die Betroffenen zu unterstützen. Dies möchten wir voll unterstützen und Sie alle aufforden im Rahmen ihrer Möglichkeiten die Betroffenen zu unterstützen. 

Einige Soli-Aktionen finden Sie hier:

Hier werden ebenfalls Spenden für Nothilfefonds entgegengenommen:

 

7. Petitionen zur Unterstützung von Kulturschaffenden und Kultureinrichtungen

Folgende Petitionen fordern Unterstützungsleistungen für Künstler*innen und Freischaffende:

Musiker*innen ist außerdem geholfen, wenn Tickets für Konzerte nicht zurückgegeben werden, sondern für Nachholtermine aufbewahrt werden. Dies unterstützt auch die Kampagne #aktionticketbehalten

 

8. Aktuelle Informationen für verschiedene Bereiche und Musikschaffende

Viele Verbände haben sich spezifisch mit den wichtigen Fragen für Kulturschaffende oder Unternehmen beschäftigt:

 

9. Steuerliche und Vereinsrechtliche Erleichterungen in der Corona Krise

Mitteilung des Bundesministeriums der Finanzen vom 09 .04. 2020
Steuerliche Maßnahmen zur Förderung der Hilfe für von der Corona-Krise Betroffene

Die aufgrund der Corona-Krise verordneten Einschränkungen sind eine gesamtgesellschaftli­che Herausforderung. Sowohl Bürgerinnen und Bürger als auch Unternehmen engagieren sich für den gesellschaftlichen Zusammenhalt, für die Eindämmung der Ausbreitung der Pandemie und für diejenigen, für die die Erledigungen des Alltags plötzlich mit zuvor nie dagewesenen Gefährdungen verbunden sind. Zur Förderung und Unterstützung dieses gesamtgesellschaftli­chen Engagements bei der Hilfe der von der Corona-Krise Betroffenen werden im Einver­nehmen mit den obersten Finanzbehörden der Länder die nachfolgenden Verwaltungsrege­lungen getroffen.

Hier finden Sie das Schreiben des Bundesfinanzministeriums

Inhalt u.a.:

  • Spenden
  • Zuwendung als Sponsoring-Maßnahme
  • Hilfsleistungen zur Bewältigung der Corona-Krise
  • Aufstockung von Kurzarbeitergeld und Fortsetzung der Zahlung von Übungslei­ter- und Ehrenamtspauschale

 

 

Gesetz zur „virtuellen“ Durchführung von Mitgliederversammlungen

In diesen Zeiten sind normale Mitgliederversammlungen nicht möglich. Wie mit der Situation umgehen? Der Staat hat schnell reagiert und ein Gesetz geschaffen. Sie finden Informationen dazu z. B. auf der Seite von Rechtsanwalt Patrick R. Nessler: sh. HIER


Auszug:

Seit dem 28.03.2020 kann  der Vorstand eines Vereins oder Verbandes abweichend von § 32 Abs. 1 Satz 1 BGB auch ohne ausdrückliche Ermächtigung durch eine entsprechende Regelung in der Satzung Vereinsmitgliedern ermöglichen, an der Mitgliederversammlung ohne Anwesenheit am Versammlungsort teilzunehmen und Mitgliederrechte im Wege der elektronischen Kommunikation auszuüben oder ohne Teilnahme an der Mitgliederversammlung ihre Stimmen vor der Durchführung der Mitgliederversammlung schriftlich abzugeben.

Damit sind nun auch „virtuelle“ Mitgliederversammlungen rechtlich zulässig. Diese können z. B. als Video- oder Telefonkonferenz durchgeführt werden, bedürfen also nicht mehr der physischen Anwesenheit der einzelnen Mitglieder an einem bestimmten Ort.

 

Was darf ein Vereinsvorstand ohne Mitgliederversammlung entscheiden?

Weitere Informationen HIER

 

10. Online Streaming – Hamburg bleibt lebendig und bunt

Auch in Krisenzeiten oder vielleicht gerade dann, ist die Kreativität gefragt. Die Hamburger Musik-und Kulturszene, ob nun professionell oder im Amateurbereich, hat sich dem Publikum verschrieben und bietet aktuell per Stream auch weiter den kulturellen und musikalischen Genuss an. Bei vielen Angeboten kann man, z.B. in Form von virtuellen Tickets, auch spenden, damit die Kultur- und Musikszene auch in der Zukunft weiter so bunt und vielfältig sein kann. Der Landesmusikrat unterstützt dies sehr gerne mit der nachfolgenden auszugsweisen Sammlung verschiedener Onlineangebote:

 

Allgemein:

  • Kultur Digital, Hamburg.de
    Hier kann man die ganz kulturelle Bandbreite Hamburgs finden, es gibt viel zu sehen und zu hören.

  • Aino Hamburg
    Die ganze Bandbreite, was Hamburg kulturell zu bieten hat, auch online.

Projekte:

 

11. ARCHIV:

 

Hilfspaket der Bundesregierung 

Artikel - Kulturstaatsministerin Grütters will alle Künstlerinnen und Künstler durch die Corona-Krise bringen, 24.03.2020, Deutschlandfunk
Kulturstaatsministerin Monika Grütters hat die heute die von der Bundesregierung beschlossenen Hilfspakete zur Bewältigung der Corona-Pandemie als „Rettungsschirm für den Kultur-, Kreativ- und Medienbereich“ bewertet.

Wichtige Informationen dazu unter:

 

 

Hamburger Corona Soforthilfe (HCS) der Freien und Hansestadt Hamburg sowie die Hilfen von der Bundesregierung können ab dem 30.3.2020 beantragt werden! 

Am 27.03.2020 hat der Hamburger Senat die Details zum Hamburger Corona Soforthilfe (HCS) mit finanzieller Hilfe des Bundes bekanntgegeben. Seit gestern sind die konkreten Richtlinien und Informationen veröffentlicht.
Ab Montag, 30.03.2020 beginnt die Beantragung! Informationen finden Sie HIER.

Die Hamburgische Investitions- und Förderbank (IFB) wird im Auftrag der Freien und Hansestadt Hamburg in Ergänzung der Fördermaßnahmen des Bundes und der KfW eigene Unterstützungsmaßnahmen unter anderem in Form von Soforthilfen und Darlehen anbieten. Der Senat hat hierzu heute in einer Sondersitzung eine Ausweitung der Kreditermächtigung für die IFB um 400 Mio. Euro auf 860 Mio. Euro beschlossen, welche noch der Zustimmung der Bürgerschaft bedarf. Vgl. Pressemitteilung


Hamburger Senat beschließt erste Eckpunkte für einen „Hamburger Schutzschirm für Corona-geschädigte Unternehmen und Institutionen“

Ergänzend zu den Hilfen des Bundes bereitet der Senat weitere Maßnahmen für einen Hamburger Schutzschirm für Corona-geschädigte Unternehmen und Institutionen vor. Den ersten Entwurf eines entsprechenden Zehn-Punkte-Programms haben Finanzsenator Dr. Andreas Dressel, Wirtschaftssenator Michael Westhagemann und Kultursenator Dr. Carsten Brosda gestern vorgestellt. Das Paket wurde heute am 20.3.2020 in einer Sondersitzung des Senates verabschiedet. So soll ein schneller Startschuss für die Umsetzung gegeben werden. 

Beinhaltet sind auch eine Vielzahl an Hilfen von finanziellen Soforthilfen für Solo-Selbständige, Unternehmen, ein Hilfspaket der Behörde für Kultur und Medien i.H.v. 25 Mio. Euro sowie weitere Maßnahmen. HIER weiterlesen.